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anonymous

Am Morgen des 04.04.2013 brachen wir, die 3AHIF der HTL Perg, auf nach Graz, um die international tätige Software- und Beratungsfirma Infonova zu besuchen.In Spielen und einer Case-Study wurde uns das Wesen der agilen Projektentwicklungs- und -management-Methode SCRUM näher gebracht.

Unsere Aufgabe bei der Case-Study war es, mithilfe von einer kurzen Vorbereitungsphase und den anschließenden Sprints eine Webseite zu "basteln", die den Anforderungen einer Onlinebestellung von Pizza und weiteren Gerichten genügt. Das größte Problem dabei war die sehr kurze Zeit, in der wir uns zu wenig aufs Aufteilen der Aufgaben und zu sehr aufs Planen konzentriert hatten. Die Schwierigkeit eine Webseite mit Papier und Stift auf Flipcharts darzustellen sollte man hierbei auch nicht unterschätzen. Dennoch hatten wir eine Menge Spaß und hielten den Besuch für durchaus sinnvoll und vor allem lehrreich.

In der Mittagspause wurde, passend zu unserem Thema, von der Firma Pizza serviert. Und dies in solcher Menge, dass am Schluss bei einer ausgehungerten Klasse noch vier komplette Pizzen übrig geblieben sind.

 
 

Ähnlich wie beim Mittagessen ging es uns bei der Kaffeepause. Es wurde sowohl Kaffee, als auch Kuchen und Süßwaren am Buffet angeboten.

Nach Beendigung unseres Aufenthalts fuhren wir zu unserem Hotel und bekamen Freizeit, in der wir uns in kleineren oder größeren Gruppen selbst Graz ansehen konnten und so einen kleinen Überblick über die Stadt erhielten.

Großteils ausgeschlafen ging die Reise weiter zur Zotter Schokoladenmanufaktur. Wir durften die Produktion des Bio-Fairtrade-Schokoladenherstellers bewundern und die verschiedensten Schokoladenköstlichkeiten verkosten. Als Einführung wurde uns ein kurzer Film über die Anbauländer der Kakaobohne, dem primären Rohstoff der Schokolade, vorgeführt. Anschließend erkundeten wir den "Genussweg", Verkostung von Kakaobohnen bis zu fertigen Schokoladenprodukten, und erlebten dabei einige geschmackliche Überraschungen (z.B. "Rosa Kokos und Fischgummi"). Während des Rundwegs konnte man einen schönen Einblick in die Produktion erhaschen, die hinter Glasscheiben gut zu beobachten war. Im Großen und Ganzen war es eine angenehme Atmosphäre mit meditativen Klängen und ein Gedicht der verschiedenen Düfte, welche den Genuss der Schokolade verstärkten. Alles in allem eine durchaus gelungene Exkursion, die abwechslungs- und lehrreich war und gerne wiederholt werden darf.

Irene Stöger, Patricia Berger, 3AHIF